Rundbriefkasten

Die Medien machen Israel zum Sündenbock

3 Kommentare

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Tacheles reden mit:
Tilman.Tarach@gmx.de

 

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Sehr geehrter Herr Tarach,

am 15. Juni referierten Sie zu obigem Thema in der jüdischen Kultusgemeinde
in Karlsruhe
 und lasen dabei auch aus Ihrem Buch vor. Nach dem Vortrag teilte
ich Ihnen mit, dass ich Ihnen gerne schriftlich darlegen möchte, warum ich
bei vielen Ihrer Punkte gegenteiliger Meinung bin. Diese wären:

Das Militär schütze im Gaza-Krieg 2014 so weit wie möglich
Zivilisten. Es sei relativ milde.

Israel führe einen Verteidigungskrieg.

Der Siedlungsbau erschwere nicht den Frieden, da schon vor
den Siedlungen kein Friede gewesen sei.

Die Siedlungen seien nicht illegal.

Würde das Westjordanland geräumt, so entstände(n) Unfreiheit,
eine Raketenbasis gegen Israel, ein Bürgerkrieg, mafiöse Strukturen
sowie eine Basis des IS.

Antisemitismus sei Hass / Wahn / Massenpsychose und fuße allein
auf psychologischen Gründen  
-> Juden wären Störer der eigenen
Friedhofsruhe, weil sie sich nicht untergeordnet hätten.

Der Iran habe die Zerstörung Israels zum Ziel.

Die mediale Doppelmoral zeige sich daran, dass jüdische Opfer
nur kurz erwähnt würden.

Friedensinitiativen seien Ihres Erachtens von Israels Seite her
akzeptabel und von palästinensicher Seite mit dem Rückkehrrecht
unakzeptabel, da es auf die Vernichtung Israels hinauslaufe.

 In Israel gebe es weniger Rassisten als in Deutschland.

Dass Israel eine Gefahr für den Weltfrieden darstelle, sei hirnrissig.

Israel

 

Und warum ich sie hinterfrage

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Das Militär schütze im Gaza-Krieg 2014 so weit wie möglich
Zivilisten. Es sei relativ milde.

Der UN-Bericht zum Gaza-Krieg 2014 belegt Israels Kriegsverbrechen.


Israel führe einen Verteidigungskrieg.

Zeev Maoz forschte zu der Frage, wer für Israels Kriege die Verantwortung
trage und durchforstete alle vorhandenen Forschungsberichte. Er
konstatiert, dass sich die  Historiker und Forscher einig sind, dass bis auf 1948
Israel nie einen Selbstverteidigungs- , sondern immer Angriffskriege führte.


Der Siedlungsbau erschwere nicht den Frieden, da schon vor
den Siedlungen kein Friede gewesen sei.

Ist Ihre Schlussfolgerung logisch?


Die Siedlungen seien nicht illegal.

Ihre Behauptung steht im Gegensatz zum Internationalen Gerichtshof
sowie Artikel 49 der Genfer Konvention.


Würde das Westjordanland geräumt, so entstände(n) Unfreiheit,
eine Raketenbasis gegen Israel, ein Bürgerkrieg, mafiöse Strukturen
sowie eine Basis des IS.

Das Westjordanland ist illegal von Israel besetztes palästinensisches
Gebiet, so ganz eindeutig der Internationale Gerichtshof.


Antisemitismus sei Hass / Wahn / Massenpsychose und fuße allein
auf psychologischen Gründen -> Juden wären Störer der eigenen
Friedhofsruhe, weil sie sich nicht untergeordnet hätten.

In unserem Gespräch nach dem Vortrag bestätigten Sie mir, dass Sie
an Israels Verhalten keinen Fehler sähen. Gemäß Ihrer
Wahrnehmung müsste ich ein Antisemit sein …


Der Iran habe die Zerstörung Israels zum Ziel.

Wer zerstört?


Quelle


Die mediale Doppelmoral zeige sich daran, dass jüdische Opfer
nur kurz erwähnt würden.

Es gibt Studien, gemäß derer dass israelisches Leid sehr viel
ausführlicher als palästinensisches Leid gezeigt wird
.


Friedensinitiativen seien Ihres Erachtens von Israels Seite her
akzeptabel und von palästinensicher Seite mit dem Rückkehrrecht
unakzeptabel, da es auf die Vernichtung Israels hinauslaufe.

Die vorhandenen wissenschaftlichen Studien zeigen nach Zeev Maoz
ein einheitliches Bild:

  • Israels Entscheidungsträger sind zögerlich im Friedenmachen, jedoch
    schnell im In-den-Krieg-Ziehen.
  • israelische Führer haben typischerweise keine Friedensangebote
    angebahnt. Die meisten Friedensangebote im israelisch-arabischen
    Konflikt kamen entweder aus der arabischen Welt, von der
    internationalen Gemeinschaft oder von lokalen Organisationen.
  •  Die Araber zeigten i. Alg. eine bemerkenswerte Tendenz,
    Vertragsbedingungen zuzustimmen und zu erfüllen. In einer Vielzahl
    von Fällen war es Israel, nicht die Araber, das Vereinbarungen verletzte.


In Israel gebe es weniger Rassisten als in Deutschland.

Ihre Behauptung belegten Sie nicht, was Ihnen auch schwer fallen dürfte …


Dass Israel eine Gefahr für den Weltfrieden darstelle, sei hirnrissig.

Demnach wäre die Mehrheit der Europäer meschugge …

 

Auch teile ich Ihre Hauptthese nicht, dass die westlichen
Medien Israel zum Sündenbock machen würden. Wenn Sie mögen
arbeite ich gerne heraus, wie die umsatzstärksten Medienkonzerne
weltweit wie speziell auch in Deutschland strukturell
israelfreundlich aufgestellt sind.
Shalom

Es grüßt Sie freundlich
Andreas Straubinger
Frieden


Quelle
Gott

 

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3 Kommentare zu “Die Medien machen Israel zum Sündenbock

  1. Ich bin immer wieder erschrocken zu sehen, was den Juden durch Völkermord im Holocaust angetan wurde,
    und wie sie mit dem Staat Israel heute ein anderes Volk bekämpfen.
    Für mich ist das der Irrsinn der National-Staats-Idee (das eine Nationalität eine gemeinsame Grenze haben soll = Nation),
    die seit der Französischen Revolution ihr Unwesen betreibt.
    Und das ganze ist Teil der Patriarchalen Kultur, deren Dogma es ist: „ich bin besser als Du, und wenn Du mir im Weg stehst, mach ich Dich fertig.“

    Anders ist das mit den Nano-Nationen: http://nanonations.org/?p=50

  2. Danke Felix für den sehr inhaltsreichen Artikel sowie die Homepage, auf der ich die Blume des Lebens ohne die begrenzenden Außenringe fand:

    .
    Den Aufbau humaner und ökologischer Nischen finde ich wunderbar. Hast Du auch einen Nano-Staat mitbegründet?

    Doch bei dem Ziel, Nationalstaaten aufzulösen, bin ich sehr vorsichtig, da genau dies auch Teil der NWO-Agenda ist -> siehe Lissabon-Vertrag, TTIP, CETA usw Das „Große Geld“ profitiert, wenn Verfassungen und damit die Schutzfunktionen geschliffen werden …

  3. Gute Arbeit!

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