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Der volle Sack

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Wahl für Wahl fuhr Kanzlerautokratin A. Merkel herbe
Verluste 
ein. Nach den Landtagswahlen in Bayern
und Hessen 
verkündete sie heute, nicht mehr als
Parteivorsitzende 
und Kanzlerin zu kandidieren.

Zur Feier des heutigen Tages ein Gedicht von Wilhelm Busch:

 

Ein dicker Sack – den Bauer Bolte,
Der ihn zur Mühle schaffen wollte,
Um auszuruhn, mal hingestellt,
Dicht an ein reifes Ährenfeld –
Legt sich in würdevolle Falten
Und fängt  ́ne Rede an zu halten:

„Ich“, sprach er, „bin der volle Sack,
Ihr Ähren seid nur dünnes Pack.
Ich bin ́s, der euch auf dieser Welt
In Einigkeit zusammenhält.
Ich bin ́s, der hoch vonnöten ist,
Daß euch das Federvieh nicht frisst.
Ich, dessen hohe Fassungskraft
Euch schließlich in die Mühle schafft.
Verneigt euch tief, denn ich bin D e r!
Was wäret ihr, wenn ich nicht wär?“

Sanft rauschen die Ähren:
„Du wärst ein leerer Schlauch,
Wenn wir nicht wären.“ –

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