Rundbriefkasten

schädliche Hilfe

4 Kommentare

Dank meinem Zugang zur Aufklärungsbewegung
habe ich vieles Schlechte hinter den Kulissen gesehen.
Seit fast 10 Jahren nun betreibe ich meinen Rundbrief
um Verbesserungsimpulse zu setzen.

Ich kann viel und eben auch viel Schlechtes in
meinen Mitmenschen sehen und dementsprechend
setze ich auch hier Verbesserungsimpulse.

Auf Nityas Blog fand ich nun folgendes Zitat:

Ihr seht immer den anderen in der Dunkelheit.
Das mag euch das illusorische Gefühl geben, dass
ihr hell seid, aber das kann euch keine Heiligkeit
geben. Und wenn ihr versucht, den anderen zu
erhellen, weil ihr glaubt, dass er in Dunkelheit
ist, macht das die Sache nur schlimmer – denn
das heißt, dem Schaden noch Spott hinzuzufügen.
Denn erstens ist die Dunkelheit eure Projektion,
und zweitens seid ihr nicht selber hell, ihr
könnt den anderen nicht erhellen.

Leute also, die versuchen, die Gesellschaft
zu transformieren, sind Übeltäter. Leute, die den
anderen verändern wollen, sind immer gefährlich.
Sie sind auf sehr subtile Weise Mörder. Und ihr
Mord ist so subtil, dass er nicht zu greifen ist.
Sie töten dich nicht direkt, sondern sie verkrüppeln
dich, sie beschneiden dich – und zwar „zu deinem
eigenen Guten“, so dass du nichts gegen sie sagen
kannst. Eure sogenannten Heiligen versuchen
nichts anderes, als die Dunkelheit zu zerstören,
die vielleicht gar nicht in euch ist, die sie aber in
euch hineinsehen. Sie sehen in euch eine Hölle,
weil das der einzige Weg ist, sich himmlisch
zu fühlen und zu sehen.

Osho: Die verbotene Wahrheit – über das Thomasevangelium

 

4 Kommentare zu “schädliche Hilfe

  1. Lieber Andreas, deinen Geburtstag habe ich in guter Erinnerung und ich war auch blitzschnell zu Hause- ganz unerwartet! In meiner banalen Sorge um meine Heimfahrt habe ich doch tatsächlich deine Telefonnummer auf dem Tisch liegen lassen. Kannst du sie mir per Mail noch einmal zukommen lassen?Bitte! Ich freue mich auf unseren Spaziergang zum Linsenbergweiher. Für mich wäre die Woche ab 4.8. sehr günstig, weil meine Tochter(die mit 4 Kindern) dann 14 Tage im Urlaub ist und meine Oma-Dienste nicht benötigt. Am 7.8. bin ich in Ravensburg. Wie sieht es bei dir aus? In deiner Vorrede zu Osho lese ich „Ich kann eben auch viel Schlechtes in meinen Mitmenschen sehen…..“ – Meinst du damit den Menschen im Allgemeinen oder sprichst du von dir persönlich? – Das würde mich schon sehr interessieren!! Wir können ja bei unserer Wanderung darüber reden…. Einen schönen Sonntag noch! Von Herzen, Anne

  2. Lieber Andreas, das Zitat in Nitvas Blog unterschreibe ich aus eigener Überzeugung voll und ganz. Liebe Grüße!

    • Danke für Deine Zeilen, liebe Anne
      Mit Mitmenschen meine ich diejenigen, mit denen ich im Kontakt bin / war.

      Freu mich auf den Linsenbergweiher 🙂

  3. Meinst du etwa,
    Du könntest das Universum
    Ergreifen und es verbessern?
    Ich glaube nicht, dass du das kannst.
    Das Universum ist vollkommen,
    Es kann nicht verbessert werden.
    Es zu verbessern heißt, es zu zerstören.
    Es zu ergreifen heißt, es zu verlieren.

    Tao Te King, Kap. 29

    Ich meine den Drang, sich noch einmal zur Welt zu bringen, sein eigenes Wesen neu zu formen und danach die Umgebung, seine Welt, zu gestalten, soweit man ihrer mächtig ist. Dieser höchste Moment müßte für jeden kommen: wo er, um mit Nietzsche zu sprechen, das ursprüngliche Chaos in sich schafft, wo er wie ein Zuschauer das Drama seiner Triebe und seiner dringendsten Innerlichkeiten vor sich aufführen läßt, um dann festzustellen, welche seiner vielen Personen in ihm herrschen soll, was das Eigene ist, wodurch er sich von den Traditionen und Erbschaften der Vorfahrenwelt unterscheidet, was die Welt ihm, was er der Welt sein soll. Das nenne ich einen Anarchisten, der den Willen hat, nicht doppeltes Spiel vor sich selber aufzuführen, der sich so wie einen frischen Teig in entscheidender Lebenskrise geknetet hat, daß er in sich selber Bescheid weiß und so handeln kann, wie sein geheimstes Wesen ihn heißt. Der ist für mich ein Herrenloser, ein Freier, ein Eigener, ein Anarchist, wer seiner Herr ist, wer den Trieb festgestellt hat, der er sein will und der sein Leben ist. Der Weg zum Himmel ist schmal, der Weg zu einer neueren, höheren Form der Menschengesellschaft führt durch das dunkle, verhangene Thor unserer Instinkte und der terra abscondita unserer Seele, die unsere Welt ist. Nur von innen heraus kann die Welt geformt werden. Dies Land und diese reiche Welt finden wir, wenn wir durch Chaos und Anarchie, durch unerhörtes, stilles und abgründliches Erleben einen neuen Menschen entdecken; jeder in sich selbst. Dann wird es Anarchisten geben und Anarchie, da und dort, Einzelne, Zerstreute; sie werden einander finden; sie werden nichts töten als sich selbst in dem mystischen Tod, der durch tiefste Versunkenheit zur Wiedergeburt führt; sie werden von sich mit Hoffmannsthals Worten sagen können: „So völlig wie den Boden untern Füßen hab‘ ich Gemeines von mir abgethan.“ Wer erst durch seinen eigenen Menschen hindurchgekrochen ist und tief im eigenen lebendigen Blut gewatet hat, der hilft die neue Welt schaffen, ohne in fremdes Leben einzugreifen.

    Gustav Landauer: Die Zukunft, 10. Jg. 1901/02, Bd. 37, Nr. 4, 26. 10. 1901, S. 134-140.

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