Rundbriefkasten

Innerer Schmerz

4 Kommentare

 

Den inneren Schmerz betäuben, die
Wege
hierzu kenne und gehe ich. Die
ausgetrampelten Wege verlassen,
die
routinierten Abwehrmechanismen
lassen;
dazu lädt Gangaji hier ein.
o

,,Eine wirklich natürliche Reaktion ist zu erkennen, dass Erfahrungen
kommen und Erfahrungen gehen. Und wenn die Erfahrung, die in diesem
Moment präsent ist, als weniger wertvoll erachtet wird als die Erfahrung
im letzten Moment, dann erfahre diese Minderwertigkeit.“
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Ich bringe meine Tochter nach Hause. Sie
tut ihre Sachen ins Haus, dreht sich nicht
nochmal um, um zum Abschied zu winken.
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,,Wenn Du sagst:,,Okay Angst, komm!“ Und wenn Du es wirklich so
meinst und Du wirklich offen bist, kann Angst nicht kommen.“
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Mein Vater war mit einer meiner
Entscheidungen nicht einverstanden.
Bei meinen nächsten Besuchen
ignorierte er mich.
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,,Bist Du bereit, vollkommen erbärmlich zu sein, wenn Du Dich
elend fühlst? 

dass dem Elend zu begegnen das Elend als vollkommen machtlos
entlarvt und dass das Weglaufen davor dem Elend seine Macht gibt

Es mag wie ewig scheinen, aber Du bekämpfst es nicht. Und Du
siehst dann, dass es befreit wird. Es wird freigesetzt.

Da ist eine Schonungslosigkeit, die gegenwärtig sein muss, um
sowohl die Tendenz zu schwelgen als auch die Tendenz zu
unterdrücken und zu leugnen, zu betrachten. Dies sind beides
Aktivitäten des Verstandes, bezogen auf negative Emotionen oder
Ereignisse, oder positive Emotionen oder Ereignisse. In der
Bereitschaft, ihnen zu begegnen, hat der Verstand keinen Job, weil
er nicht damit beschäftigt ist Wege des Schwelgens aufzuzeigen
und er ist auch nicht damit beschäftigt, Wege der Unterdrückung
aufzuzeigen. Also ruht er aus. Und diese Begegnung tritt natürlich ein. 

Du bist einfach hier. Du begegnest. Und wenn Elend durch diese
Begegnung befreit wird, wird enthüllt, dass es selbst Geist ist.
Es war einfach verschleiert, gebunden. 

Denn Geist ist überall.“

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Es sollte unter uns bleiben. Einige Zeit später

hatte sich dies rumgesprochen.
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,,Eine Erfahrung von Verletzung (…) ist unmittelbar die
Erfahrung. Und darin ist die Liebe dann nicht verdeckt.
(…) Die liebst einfach und Du bist verletzt.“
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Die lebensbejahende und offenherzige
Verkäuferin sagte mir, alle Männer seien
Schweine. Um nicht wieder verletzt zu
werden, wolle sie keine Beziehung mehr.
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,,Ich bin nicht daran interessiert, dass Du irgendwas mit dem Hass
machst. Ich bin nicht einmal daran interessiert, dass Du ihn loswirst.
Ich möchte, dass Du ihm begegnest, ihm einfach nur begegnest.
Vollkommen. Es scheint vielleicht unmöglich zu sein, das zu glauben, aber
der Hass selbst birgt einen Schatz in seinem Kern, birgt ein Geschenk.“
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Ich freute mich auf die voraussichtliche
Zärtlichkeit – es wurde ein nettes Gespräch.
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,,Dieser Kummer, diese göttliche Traurigkeit, ist sehr wichtig.
Es ist ein großes Geschenk vom Emotionalkörper. Und wir haben
normalerweise zumindest ein paar Wege, uns dem zu nähern. Ein
Weg ist es, den Kummer zu dramatisieren, den Kummer in einen
Tanz zu verwandeln. Oder in ein Lied oder ein Spiel. Den Kummer
und die Traurigkeit und den Schmerz zu glorifizieren. Und ein weiterer
üblicher Weg ist es, es zu verleugnen. Es aus dem Sichtfeld zu
verdrängen, aus dem Fühlen. Sich zu betäuben, sich abzutöten.
Es spielt keine Rolle, was davon ausgewählt wird, das Leiden ist
immer noch da. Der Kummer ist immer noch da. Die Traurigkeit
ist immer noch da. Der Verlust dessen, sich selbst treu zu sein,
ist immer noch präsent. (…) Wie diese Traurigkeit mit der Aktivität
der Bereicherung und der Angst vor weiterem Verlust verdeckt
wird. (…) Jeder hat danach gesucht zu gewinnen. Und ist vor
dem Verlieren weggerannt. Und darin hat jeder verloren.“

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Meine ehemalige Frau versprach
vor
Gott und Zeugen, mit mir durch gute wie

schlechte Zeiten zu gehen. Die Trennung
schmerzt sieben Jahre später immer noch.
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,,Es braucht eine reife Seele, um wirklich „Ja“ zu sagen (…)
In dieser Bereitschaft entdeckt man die Unberührbarkeit,
die unergründliche Reinheit und Unschuld von sich Selbst.“
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Du liebt mich. Doch Du darfst Dich nicht
mit mir in der Öffentlichkeit zeigen, darfst
mich nicht zu Dir nach Hause einladen.
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,,Dies ist ein göttlicher Schmerz. Er hat eine göttliche Absicht. Und
wenn Du ihm begegnest, wenn Du Dich mit ihm in Aufmerksamkeit
verbindest, wird er Dich zu diesem gegenwärtigen Moment tragen,
in dem Du vollkommen in Übereinstimmung bist mit der Wahrheit,
die Du bist.“

 

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4 Kommentare zu “Innerer Schmerz

  1. Vielen Dank lieber Andreas:))

  2. Ja schön, den Schmerz anschauen, gefällt mir. Liebe Grüße Rolf

  3. Ich finde es nicht schön, meinen Schmerz anzuschauen 😉

    Da wir uns (vor 10 Jahren?) beim Ökodorf-Festival getroffen haben, lieber Rolf, dürfte Dir dieses Zirkuswagen-Dorf bestimmt gefallen:

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