Rundbriefkasten


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Alternativen zu Antibiotika

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Sehr geehrter Herr Dr. Wolfram,

letzte Woche operierten Sie mir einen Backenzahn heraus und
verordneten mir, dass ich morgens, mittags und abends eine
Antibiotika-Tablette nehmen müsse, und zwar bis die Packung leer
sei. Ich war ungehorsam, muss ich Ihnen gestehen, achtete aber sehr
darauf, keine Entzündung zu bekommen. Statt mit Antibiotika mein
Immunsystem zu schwächen, stärkte ich es jeden Morgen mit einem
großen Frühstückssmoothie.  Mit unbehandelten Salz kochte ich
Salzwasser auf, welches ich jeden Morgen eine Weile im Mund behielt.
Vor dem Schlafengehen behielt ich 40%-iges Kirschwasser im Mund
und ließ es mir dann schmecken. Nicht angewandt aber in petto hätte ich
noch Zitronen– und Silberwasser gehabt. Wäre schön, wenn Sie Patienten
auf diese und weitere Alternativen zu Antibiotika hinweisen könnten.

 

 

 

 

 

 

 

Zum Ausleiten der Narkosemittel habe ich übrigens viel getrunken
– täglich auch einmal mit Heilerde. Ebenso helfen 
Bärlauch und 
Brennnesseln, die Gifte wieder aus dem Körper zu bekommen.

Die Pharmaindustrie freut sich sicherlich nicht über meinen
Brief  – aber möglicherweise Sie?

Mit den besten Grüßen
Andreas Straubinger

 


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Von den Kindern

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.

Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des
Lebens nach sich selber.

Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, und
obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure
Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken.

Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren
Seelen, denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen,
das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.

Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht
nicht, sie euch ähnlich zu machen.

Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt
es im Gestern.

Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende
Pfeile ausgeschickt werden.

Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und er spannt euch mit seiner Macht, damit seine Pfeile
schnell und weit fliegen.

Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude
gerichtet sein; denn so wie er den Pfeil liebt, der fliegt,
so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

Khalil Gibran: Der Prophet
.

..

Wie könnte das ganz praktisch aussehen?  Im Folgendem
erzähle ich von Hanna bis zu ihrem 2. Lebensjahr..

HannaSchubkarre

In welcher Atmosphäre findet die Zeugung statt? Welche
Seele geht damit in Resonanz? Bei Hanna war es im Rahmen
eines wunderbaren Aufklärerkongresses.

Biete ich dem Kind schon im Mutterleib Schutz? Hanna
war vor Zigaretten, Pillen, Alkohol, Stress und Ultraschall
bewahrt.

Die erste große und damit prägende Erfahrung ist die Geburt.
Wo kann die Mama bestmöglich bei sich und dem Kind sein?
Hannas Geburt war daheim.

Wie gestalte ich die ersten Tage und Wochen? Ich ging
zuerst nicht zur Arbeit und wir empfingen wenig Besuch.
Wir ließen uns Zeit, uns aneinander zu gewöhnen, uns
in aller Ruhe kennenzulernen.

Hanna sah kaum Ärzte und wurde auch nicht geimpft.
Sie war (auch daher, so behaupte ich) kerngesund.

Wie erlebt eine Seele die Welt im Kinderwagen und wie
im Tragetuch? Was bedeutet beides für das Körpergefühl?
Voller Stolz trug ich Hanna jeden Tag im Tragetuch – immer
auch am rauschenden Wasser vorbei. Sie schlief oder schaute
geschützt und neugierig in die Welt hinaus.

Gegen den Strom sind wir auch beim Stillen geschwommen.
Sie bekam ihre Muttermilch so lange sie wollte.

Zur gesunden Ernährung gehörten auch Biolebensmittel,
kein Zucker, kaum Weißmehl und kein Hippes Alete.

Wie schafft man es, die Seele so wenig wie möglich
fremdzubestimmen? Bei uns durfte Hanna ausgiebig
ihren Impulsen folgen. Ihr Handeln war grundsätzlich
gut und damit sie selber.

Wie jede Freiheit, so braucht auch diese einen Rahmen.
So war so manches immer wieder gleich, also ritualisiert.
Vor dem Schlafengehen z. B. durfte sich Hanna ein Lied
aussuchen und ich tanzte mit ihr auf dem Arm.

Klare Regeln bzw. Grenzen geben Sicherheit. Die Katze
durfte nicht auf den Essenstisch – und Hanna eben auch
nicht.

Aus der heutigen Perspektive fällt es mir schwer zu schreiben,
aber Mama und Papa haben sich sehr geliebt und dies sog
Hanna ganz automatisch in sich auf.

Vielleicht kann der eine oder andere Impuls für werdende
Mütter und Väter hilfreich sein. Für Hanna jedenfalls war`s
nicht zum Nachteil. Sie war heil im Sinne von klar und stark,
feinfühlig und sogar telepathisch. Ihre Gegenwart war heilend.