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Kann es Ostern werden?

21

21. Jh.  / EUDSSR

Die Werte des Rechtsstaats, der Demokratie, der Gerechtigkeit, des Friedens usw.
werden zunehmend dem Geld nachgeordnet, siehe aktuell Jefta.

 

1. Jh.  / Palästina

Jesus verkündet die Bergpredigt, welche wie die Gemeinschaftsregeln der
Essener auf dem mosaischen Gesetz basiert. In einer Zeit, wo Griechisch die
Verwaltungssprache wurde und die Besatzer massenhaft ihre repräsentativen
Bauten und sogar ganze Städte wie Sepphoris und Tiberias bauen, ist die
aramäische Kultur der Dörfer, ihre Traditionen, ihr Selbstbewusstsein
und ihre Souveränität in Frage gestellt. Jesus erinnert sie an ihre ihre Wurzeln.

Es geht eine tiefe Kluft durch die Gesellschaft, da manche mit dem System auf
Kosten des Volkes kollaborieren, vor allem die Geistlichkeit. Diese Enttäuschung
und Wut soll nach Jesus nicht zur gegenseitigen Selbstzerfleischung führen,
er wirkt heilend, ruft zum Verzeihen, ja sogar zur Feindesliebe auf.

Wahrscheinlich benutzte die Geistlichkeit auch damals schon salbungsvolle
Worte, um ihre Heuchelei und ihren Wucher zu kaschieren. Jesus benutzt
knallharte Worte und wendet sogar Gewalt gegen die Tempel-Bank an.

Die Synagogen zur Zeit Jesu waren keine “Kirchengebäude“ sondern
öffentliche Versammlungsplätze, wo das Religiöse seinen Platz hatte, aber
eben auch die Organisation der “weltlichen“ Angelegenheiten. Jesus besuchte
die verschiedenen Dorfversammlungen und gründete echte Gemeinschaften.
Er schickte seine Jünger zu zweit aus, so wie er zu heilen, predigen und
Austreibungen zu bewirken. Das Stärken des Einzelnen durch seine Aktivisten
und vorallem die Gemeinschaftsbildung waren seine Hauptschwerpunkte.

Neben der Tempelsteuer und dem Zehnten für die Priester müssen die
Menschen ihr Geld bzw. ihre Produkte auch für die römischen Abgaben
geben. Verschuldung und Hunger waren die Folge. Jesus linderte die aktuelle Not
mit großen Speisungen. Er forderte auf, sich gegenseitig die Schulden zu vergeben
und machte Mut, dass dieses Unterdrückungssystem samt Tempel bald der
Geschichte angehöre und sodann ein Reich nach Gottes Geboten komme.
Ob er für einen Steuerboykott eintrat, ist umstritten., da er sich nicht in
offene Opposition zu den Römern begeben durfte.

Jesus setzte sich für Gewaltfreiheit ein. Wenn ein Soldat dich zwingt, sein Gepäck
zu tragen, geh mit ihm die doppelte Strecke. Eine Provokation für die Zeloten,
zu denen er Kontakt hatte und die ebenso wie ehemalige Kollaborateure
teilweise auch in seiner Volksbewegung waren.

Und doch stand eine militärische Niederschlagung bevor. Es war usus, dass
das Römische Reich Unruheprovinzen gewaltsam befriedet. Deshalb ließ sich
Jesus als Aufwiegler freiwillig den Römern ausliefern. Er starb für sein Volk. Das
Kreuz war ein politisches Hinrichtungsinstrument und links und rechts ihm
zur Seite hingen Freiheitskämpfer oder Terroristen, je nach Perspektive.

Nach Ostern gediehen die Gemeinschaften. Man wurde unabhängiger vom Geld.
Der Heilige Geist war in Bewegung, das Reich Gottes breite sich netzwerkartig
aus.  Der Einzelne wurde gestärkt.

Doch ach: Die militanten Freiheitskämpfer „schafften es“, dass die Römer
doch noch miitärisch eingriffen. Und ein weiteres Ach: Das Römische Reich
korrumpierte viele Christen und wandelte so die Widerstandsbewegung
in eine systemstabilisierende Religion.

Können wir im 21. Jh. dem politischen Jesus nachfolgen?
Seine Werte und Prinzipien wieder zum Leben erwecken?
Es nochmal Ostern werden lassen?

h

 

 

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Ein palästinensisch-israelisch-ägyptischer Staat?

 

an:
frank-walter.steinmeier@bundestag.de
embassy@egyptian-embassy.de 

botschaft@israel.de
info@palaestina.org



ein visionärer Gastbeitrag von Rudi

Technologisch-wirtschaftliches Gemeinschaftsprojekt mit
umfassenden politisch-sozialen Auswirkungen

Gründung eines tri-nationalen Quasi-Staates
unter internationaler Protektion

 

Gebiet 

in nördlicher Sinai-Halbinsel
Mittelmeernähe
im Anschluss an den Gazastreifen
mit Grenze zu Israel
FRIE


integriertes Entwicklungsprojekt

  1. großtechnologisches Solarkraftwerk als Ausgangspunkt
  2. solartechnologische Forschung insbs für sonnenintensive Gebiete
  3. Stadtentwicklung unter Berücksichtigung moderner
    städtebaulicher Erkenntnisse
  4. Verkehrsinfrastruktur in Richtung Kairo , Israel , Palästina
  5. globale Verkehrsanschlüsse : Flughafen /Mittelmeerhafen
  6. Entwicklung industrieller Kerne; Entwicklung von
    angepasster Landwirtschaft
  7. Verfassung und internationale Anerkennungieden

 

Beteiligte

Ägypten
Israel
Republik Palästina

freiwilliger Zuzug

Kooperationspartner
Syrien
Libanon
Jordanien
Europäische Union und andere internationale Kooperationspartner

 

Vorteile

  • unmittelbar nutzbare „Produkte“ : Energie, eventuell Wasser
  • Beschäftigung und Einkommen
  • demographische Entlastung der palästinensischen Kerngebiete
  • positive Zukunftsperspektive mit parallelem Aggressionsabbau
    (innerstaatlich und zwischenstaatlich)
  • politische Entspannung

 

Finanzierung

  • Rendite aus Reduzierung der Militärausgaben
  • EU und insbs Deutschland anstelle der bisherigen bilateralen Hilfen
  • bei Erfolg : Eigenfinanzierung
  • Investitionen aus den Golf-Staaten

Frieden
Ein großes Problem dürfte dabei der staats- und völkerrechtliche
Status dieses Gebiets werden. Eine Möglichkeit wäre, dass Ägypten
das Gebiet auf der Sinai-Halbinsel zu einem symbolischen Preis an
einen Staat Palästina bzw an den neuen Quasistaat verkauft;
gleichzeitig müsste es möglich werden , dass ägyptische Staatsbürger
dort ansässig werden. Und zwar mit vollen politischen Rechten.

Das vorliegende Konzept beschränkt sich bewusst auf ganz
grundlegende Aspekte. Es werden keine Karten oder inhaltliche
Details vorgestellt: Jeder kann und soll selbst dieses Konzept zunächst
einmal weiterdenken. Eine möglicherweise kritische Betrachtung
soll sich dann nicht auf Nebenaspekte beziehen.

Der vorgeschlagene Weg mag unrealistisch erscheinen; aber
solange die herkömmlichen Ansätze zu keiner Lösung führen, ist
diese Alternative legitim. 
Dieses Konzept lässt viele Fragen offen,
jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

Rudolf Winker
RWinker@gmx.de


2 Kommentare

6.000.000

an:
Monika
info@zentralratdjuden.de

.

Hallo Monika,

Du schreibst in Deinem aktuellen Artikel:
Da muss dann schon mal (…) die Zahl von 6 Millionen
Holocaust-Opfern runter gerechnet  werden, ohne dass dafür
irgendwelche ernst zunehmenden Belege geliefert werden.


Natürlich waren es 6 Millionen Holocaust-Opfer. Schau mal,
wieviel ernstzunehmende Belege ist dafür gibt – es folgen
alte Zeitungsartikel verlinkt oder als Grafik.

                                             ⇓

1900
Rabbi S.S. Wise sprach über „6 Millionen lebende,
blutende, leidende Argumente für den Zionismus“.


Quelle
.

1906
Dr. P. Nathan meinte, Russland verfolge für seine 6 Millionen
Juden eine systematische und mörderische Vernichtung.
.

1911
seien in Russland 6 Millionen Juden zur systemat. Unterdrückung
und Verfolgung durch das Gesetz ausgesondert worden.
.

1911
klagte M. Nordau auf dem 10. Zionistischen Kongress über
den Untergang von 6 Millionen Juden.
.

1919
wurde vor einem Holocaust von 6 Millionen Juden in Polen und
der Ukraine gewarnt. (“Holocaust“ bedeutet Brandopfer.)
.

1919
beklagte der Bankier F. M. Warburg 6 Millionen
osteuropäische Juden, die umgekommen seien.
.

1920
New York Times, 1. Mai 1920, S. 8


Quelle
.
.
1920
New York Times, 3. Mai 1920, S. 11


Quelle
.

1921
warnte J. Kreinin vor einem 6 Millionen-Pogrom in Russland.


Quelle
.

1937
Auf dem 20. Zionistischen Kongress sprach C. Weizmann von der
Hoffnung von 6 Millionen Juden, nach Palästina einzuwandern..

 .
.
 .
.

usw

usw

.
Warum
 immer diese Zahl?

 .
Viele Grüße
Andreas


3 Kommentare

Die Medien machen Israel zum Sündenbock

lo

   


g

g
Tacheles reden mit:
Tilman.Tarach@gmx.de

 

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a

Sehr geehrter Herr Tarach,

am 15. Juni referierten Sie zu obigem Thema in der jüdischen Kultusgemeinde
in Karlsruhe
 und lasen dabei auch aus Ihrem Buch vor. Nach dem Vortrag teilte
ich Ihnen mit, dass ich Ihnen gerne schriftlich darlegen möchte, warum ich
bei vielen Ihrer Punkte gegenteiliger Meinung bin. Diese wären:

Das Militär schütze im Gaza-Krieg 2014 so weit wie möglich
Zivilisten. Es sei relativ milde.

Israel führe einen Verteidigungskrieg.

Der Siedlungsbau erschwere nicht den Frieden, da schon vor
den Siedlungen kein Friede gewesen sei.

Die Siedlungen seien nicht illegal.

Würde das Westjordanland geräumt, so entstände(n) Unfreiheit,
eine Raketenbasis gegen Israel, ein Bürgerkrieg, mafiöse Strukturen
sowie eine Basis des IS.

Antisemitismus sei Hass / Wahn / Massenpsychose und fuße allein
auf psychologischen Gründen  
-> Juden wären Störer der eigenen
Friedhofsruhe, weil sie sich nicht untergeordnet hätten.

Der Iran habe die Zerstörung Israels zum Ziel.

Die mediale Doppelmoral zeige sich daran, dass jüdische Opfer
nur kurz erwähnt würden.

Friedensinitiativen seien Ihres Erachtens von Israels Seite her
akzeptabel und von palästinensicher Seite mit dem Rückkehrrecht
unakzeptabel, da es auf die Vernichtung Israels hinauslaufe.

 In Israel gebe es weniger Rassisten als in Deutschland.

Dass Israel eine Gefahr für den Weltfrieden darstelle, sei hirnrissig.

Israel

 

Und warum ich sie hinterfrage

gggg    g g  g

 

Das Militär schütze im Gaza-Krieg 2014 so weit wie möglich
Zivilisten. Es sei relativ milde.

Der UN-Bericht zum Gaza-Krieg 2014 belegt Israels Kriegsverbrechen.


Israel führe einen Verteidigungskrieg.

Zeev Maoz forschte zu der Frage, wer für Israels Kriege die Verantwortung
trage und durchforstete alle vorhandenen Forschungsberichte. Er
konstatiert, dass sich die  Historiker und Forscher einig sind, dass bis auf 1948
Israel nie einen Selbstverteidigungs- , sondern immer Angriffskriege führte.


Der Siedlungsbau erschwere nicht den Frieden, da schon vor
den Siedlungen kein Friede gewesen sei.

Ist Ihre Schlussfolgerung logisch?


Die Siedlungen seien nicht illegal.

Ihre Behauptung steht im Gegensatz zum Internationalen Gerichtshof
sowie Artikel 49 der Genfer Konvention.


Würde das Westjordanland geräumt, so entstände(n) Unfreiheit,
eine Raketenbasis gegen Israel, ein Bürgerkrieg, mafiöse Strukturen
sowie eine Basis des IS.

Das Westjordanland ist illegal von Israel besetztes palästinensisches
Gebiet, so ganz eindeutig der Internationale Gerichtshof.


Antisemitismus sei Hass / Wahn / Massenpsychose und fuße allein
auf psychologischen Gründen -> Juden wären Störer der eigenen
Friedhofsruhe, weil sie sich nicht untergeordnet hätten.

In unserem Gespräch nach dem Vortrag bestätigten Sie mir, dass Sie
an Israels Verhalten keinen Fehler sähen. Gemäß Ihrer
Wahrnehmung müsste ich ein Antisemit sein …


Der Iran habe die Zerstörung Israels zum Ziel.

Wer zerstört?


Quelle


Die mediale Doppelmoral zeige sich daran, dass jüdische Opfer
nur kurz erwähnt würden.

Es gibt Studien, gemäß derer dass israelisches Leid sehr viel
ausführlicher als palästinensisches Leid gezeigt wird
.


Friedensinitiativen seien Ihres Erachtens von Israels Seite her
akzeptabel und von palästinensicher Seite mit dem Rückkehrrecht
unakzeptabel, da es auf die Vernichtung Israels hinauslaufe.

Die vorhandenen wissenschaftlichen Studien zeigen nach Zeev Maoz
ein einheitliches Bild:

  • Israels Entscheidungsträger sind zögerlich im Friedenmachen, jedoch
    schnell im In-den-Krieg-Ziehen.
  • israelische Führer haben typischerweise keine Friedensangebote
    angebahnt. Die meisten Friedensangebote im israelisch-arabischen
    Konflikt kamen entweder aus der arabischen Welt, von der
    internationalen Gemeinschaft oder von lokalen Organisationen.
  •  Die Araber zeigten i. Alg. eine bemerkenswerte Tendenz,
    Vertragsbedingungen zuzustimmen und zu erfüllen. In einer Vielzahl
    von Fällen war es Israel, nicht die Araber, das Vereinbarungen verletzte.


In Israel gebe es weniger Rassisten als in Deutschland.

Ihre Behauptung belegten Sie nicht, was Ihnen auch schwer fallen dürfte …


Dass Israel eine Gefahr für den Weltfrieden darstelle, sei hirnrissig.

Demnach wäre die Mehrheit der Europäer meschugge …

 

Auch teile ich Ihre Hauptthese nicht, dass die westlichen
Medien Israel zum Sündenbock machen würden. Wenn Sie mögen
arbeite ich gerne heraus, wie die umsatzstärksten Medienkonzerne
weltweit wie speziell auch in Deutschland strukturell
israelfreundlich aufgestellt sind.
Shalom

Es grüßt Sie freundlich
Andreas Straubinger
Frieden


Quelle
Gott