Rundbriefkasten


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Von der inneren Weihnacht

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Mattina

M’illumino d’im­men­so

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Das Gedicht heißt „Morgen“ und wurde von
Hans Krieger folgendermaßen übersetzt:

Unermeßliches 
Durchlichtet mich.

 

Guiseppe Ungaretti beschreibt während
den Grauen des 1. Weltkrieges (1917) eine
Erfahrung, welche überwältigend ist, ergreifend.
Wie wohl ein Morgen ohne eine Nacht nicht
möglich, so setzt dieses Erleben wohl eine
innere Dunkelheit voraus.

Die Sonnengötter Mithras und Sol als dann
auch Jesus wurden gerade zur Wintersonnenwende,
also im dunkelsten Zyklus des Jahres, geboren. So
wünsche ich Dir und mir genügend Dunkles
und das unermessliche Geschenk  der

inneren Weihnacht


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Im Dunkeln versteckt sich Weihnachten

an:
info@wieland.de

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Shalom Jesus
Du fandest als Flüchtlingskind
 vor den Römern Asyl und 
lebtest
später unter römischer Okkupation.
Arbeitetest Du als Zimmermann
auf einer der zahlreichen römischen Baustellen?
Wie es Dir dabei wohl ging?
g

Salām Kriegsflüchtling
Auch aufgrund deutscher Waffen musstest Du Deine Heimat verlassen.
Stellst Du nun als Helfer in meiner Nachbarschaft in Villingen bei Wieland
Messingbänder her? Die Basis für die Munitionsproduktion.
Wie es Dir dabei wohl geht?
k


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Weihenacht in mir?

 

Im Matthäusevangelium fanden
Astronome mit Beobachtung und Wissen das Jesusbaby.
Mit welchen Hilfsmitteln kann ich das göttliche Kind in mir finden?

Die Wissenschaftler aus dem Zweistromland brachtem dem Kind
ihr Wertvollstes: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Inwieweit achte ich meinen göttlichen Kern?

Gott wurde Mensch, welcher sofort bedroht war, ermordet zu werden.
Versuche auch ich nicht allzu oft, Gott in mir zum Schweigen zu bringen?

Jesus begann als Flüchtling in Ägypten.
Verdränge ich nicht auch mein Inneres Kind?

Die Weihnachtsgeschichte im Lukasevangelium
ist eine völlig andere, doch die in mir auftauchenden
Fragen sind ähnlich. Maria und Josef waren auf dem Weg nach
Bethlehem,um von sich eine Adresskartei anfertigen zu lassen,
damit sie effektiver besteuert werden konnten
.
Nehme ich mir nicht allzu oft selbst einiges meiner Lebensenergie weg?

Es gab kein Zimmer zum Gebären.
Mache ich nicht auch die Gottesgeburt in mir schwer?

Die Hirten vernahmen den Engel, verließen ihre Schafe und
fanden das Baby, den verheißenen Freudenbringer.
In meinem Leben hat es nicht an Engeln gemangelt.
Werde ich der-der-ich-bin
oder verbleibe ich bei den Rudeltieren?

Die Hirten waren voller Freude und priesen Gott.
Werde auch ich Gottes Freude ausdrücken?

 

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 Wäre Christus tausend Mal in Bethlehem geboren und nicht in dir:
Du bliebest dennoch ewiglich verloren.

Angelus Silesius 

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